Sophia und die Katzen

Es ist schon erstaunlich wie die Zeit vergeht – Am 01.September diesen Jahres hat meine Freundin Sophia ihre Ausbildung angefangen. Mir fiel ein, wie ich kurz nachdem wir, Sophia, ihre Mutter Isabell und ich uns kennengelernt haben – auf die Idee gekommen bin mich wieder verstärkt mit dem Schreiben zu befassen. Kaum zu glauben, dass das schon neun Jahre her ist.

Isabell machte, nachdem Sophia meine kleinen Geschichten gerne mochte, sehr gern den Scherz: Nicht nur J.K.Rowling und Harry Potter bringen die Kinder zum Lesen. 🙂 (Ja, ich habe mich schon ziemlich geschmeichelt gefühlt – und NEIN, ich vergleiche mich NICHT mit Joanne K. Rowling!!!)

Ich habe die erste Fassung von einer Geschichte für Sophia vor mir. 🙂  (Ausbaufähig, ausbaufähig)

Sophia und die Katzen

Ich würde sehr gern von einem besonderen Mädchen erzählen. Sie heißt Sophia, hat blonde Haare und ist vor kurzem acht Jahre alt geworden.   Sie ist gern fröhlich und kennt viele Spiele. Sie liest sehr gern Geschichten. Und es gibt noch etwas was sehr besonders an Sophia ist: Sie kennt die Sprache der Katzen sehr genau.  Man kann mir glauben, dass das etwas sehr besonderes ist. Es gibt nämlich nicht so viele Erwachsene, die das können und auch nicht viele Kinder.   Wenn man Sophia nach ihrem Geheimnis, die Katzensprache zu verstehen, fragen würde, dann würde sie nur lächeln und sagen: „Das ist das Enfachste von der Welt. Ich höre ihnen zu.“

Zwei Katzenfreundinnen von Sophia sind zwei schwarze Katzenschwestern mit weissen Flecken. Ihre Namen beginnen mit dem Buchstaben S wie der Name Sophia.   Sie sind im Sommer zwei Jahre alt geworden.   Die ältere von den beiden Schwestern ist Selina. Sie hat einen größeren weißen Fleck vorn auf der Brust. Sie ist ein bischen neugieriger und lebhafter als ihre Schwester. Die jüngere der beiden heißt Stella. Das bedeutet Stern. Sie hat vorn einen kleineren weißen Fleck und eine größere weiße Stelle am Bauch. Sie sind beide vor einem Jahr im September in ihr neues Zuhause gekommen.   In ihrem alten Zuhause ging es ihnen nicht sehr gut Die Menschen dort wussten überhaupt nichts über Katzen und verstanden sie auch nicht.   Jetzt geht es ihnen viel besser und sie sind besonders froh über ihre Freundin Sophia, die sie so gut versteht.

Der Adventstraum

Sophia kuschelte sich ein wenig tiefer in ihr Kissen. Sie hatte ganz bequem die Beine angezogen und ein Buch vor sich liegen.  Am Fußende hatte es sich Selina bequem gemacht und schnurrte leise.   Stella lag zusammengerollt vor dem Bett. Beide Katzen waren sehr zufrieden, dass sie bei ihrer Freundin übernachten konnten.   Selina schnurrte und Sophia sagte zu ihr: „Weißt du eigentlich wie mein Spitzname ist? Der ist Sophie. Ich mag es am liebsten wenn man mich Sophie nennt.“   Selina blinzelte und schien ihr aufmerksam zu zuhören.   Sophie legte ihr Buch beiseite und sagte: “ Du machst mich noch viel müder wenn du so schnurrst. Ich schlafe bestimmt bald ein.“   Sie legte sich bequem hin auch auch Selina rollte sich am Fußende zur Schlafstellung zusammen.   Sophie war wirklich schon sehr müde, sie musste aber noch etwas wichtiges loswerden.   „Ich kann auf Englisch zählen. Soll ich es euch mal zeigen?“   Sie hob eine Hand in Richtung Gesicht und begann mit dem Daumen. Dann machte sie mit den Fingern weiter.   „One-two-three-four…“   Sie wußte nicht genau ob sie schon einegeschlafen war oder ob ihre Müdigkeit ihr einen Streich spielte.   „Five-six.“ antwortete eine Stimme ihr.   Sophie sah zu Selina und Stella, die sie ebenfalls müde anblinzelten. „Habt ihr das auch gehört?“  Selina spitzte ihre Ohren und bewegte langsam ihren Schwanz. Stella gab ein leises  „Miau“ von sich.  Sophie hörte noch einen kleinen Moment aufmerksam hin. Dann kuschelte sie sich wieder ein.    „Ich weiß nich genau, was das war…“ murmelte sie schläfrig. Sie machte die Augen zu und war fast am Einschlafen.   „Es ist ganz leicht“….das Reden fiel schon schwerer. „One-two-three…“   „Four-five“. Schon wieder die Stimme.   Sophie war so müde, dass sie ihre Augen nicht noch einemal aufmachte. Sie war sicher, dass sie bald einschlafen würde. Aber mit dem Zählen klappte es wirklich schon ganz gut. Sie hatte das Gefühl, dass es im Moment sogar noch besser ging. „One-two-three…“ Sie war der Ansicht, dass sie jetzt wirklich schlief. „Four-five. Das klappt wirklich schon sehr gut.“ Schon wieder. Die Stimme. Als Sophie in ihrem Traum nachsah, saß da ein Junge mit halblangen Haaren. Braunen Haaren und einer runden Brille. Er kam ihr ziemlich bekannt vor. Das war doch…. „Du bist doch…begann sie. „Ja, ich bin es.“antwortete Harry ihr und lächelte. „Ich bin Harry Potter und du bist Sophie, die mit den Katzen sprechen kann. Da das etwas ziemlich besonderes ist, hat es sich sogar bis zu uns herumgesprochen. Ich dachte mir, wenn du träumst besuche ich dich mal.“   Sophie war ganz erstaunt. Da hatte Harry gewartet bis sie eingeschlafen war um ihr einen Besuch zu machen.   „Wiieso muss ich denn träumen?“ fragte sie. „Und ist es auch weil Advent ist?“   „Ja, das hat auch damit zu tun.“ antwortete Harry. „Vor allem must du träumen weil es so funktioniert, dass wir uns unterhalten können. Du kannst verstehen was ich sage und ich kann verstehen was du sagst.“

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