Die Fürsten von Siarannon I

Der 1.Fürst von Siarannon wurde Jeromba im Jahr 2234. Der Sohn von seiner zweiten Gemahlin, Prinz Turambar wurde nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2276 der 2. Fürst von Siarannon.

Im Jahr 2272 des Zweiten Zeitalters nahm Turambar Naimé Adi, die Tochter von Oktan Adi – aus dem Haus der großen Kämpfer und treuesten Vasallen von Nan-Atto und Siarannon – zur Frau und bekam zusammen mit ihr die Töchter Vindumavi, Tarciyana und im Jahr 2280 die Tochter Ancalimé. Sie hatten jedoch keinen Sohn. Während auf Anregung von Fürstin Vindumavi in Erwägung gezogen wurde, ob man das Erbrecht des neuen Reiches auch auf die älteste Tochter und ihren späteren Gemahl verlgen könnte – nahm Turambar, einige Monate nach der Geburt der zweiten Tochter,  die aus dem Osten von Eriador abstammende Mai Sanjuh Taral zu seiner zweiten Frau und bekam mit ihr, nach der dritten Tochter Ancalimé, den Sohn Hyando.

Hyando wurde in Abwesenheit des Fürsten von Anhängern der Fürstin Vindumavi im Alter von sechszehn Jahren mit seiner Mutter auf einem Schiff auf das offene Meer hinausgebracht und dort mit ihr auf einem Boot ausgesetzt. Sie wurden gerettet und verbrachten die Jahre 2296 bis 2319 auf der großen Landmasse in der Nähe der Unsterblichen Lande. Sie waren Gäste im Haus des 9. Fürsten von Andunié, Aldarion und seiner Gemahlin Lindorié von Andustar, der Ashanti von Nan-Atto in Lan Doer begegnet war. Auf diesem Anwesen trafen sie auch im Jahr 2302 auch Turambar an als er dort zu Besuch weilte.

Fürstin Vindumavi wurde wegen ihrer Beihilfe zu dieser Tat auf die Nordseite von Siarannon verbannt und durfte für den Rest ihres Lebens den Garten ihres Hauses nicht mehr verlassen. Auf die Bitten seiner Töchter hin durten diese ab dem Jahr 2302 Ihre Mutter einmal im Jahr besuchen.   Turambar, der Mai Sanjuh und Hyando für tot gehalten hatte, hatte nach großer Trauer Inzilbeth von Andustar aus dem Hause Andustar im Jahr 2300 geheiratet und 2302 mit ihr den Sohn Sarannon bekommen.

Als Hyando im Anwesen des Fürsten von Andunie davon erfuhr hielt er es für Verrat seiner Mutter und ihm gegenüber. Er ließ sich dann doch überreden sich mit seinem Vater auszusprechen, weigerte sich aber nach Siarannon zurück zukehren. Mai Sanjuh, die keinen Groll gegen Turambar hegte, blieb trotzdem bei ihrem Sohn.

Nach dem Tod von Turambar im Jahr 2332 wurde sein Sohn Sarannon der 3. Fürst von Siarannon.

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